Wolfgang Zelmer

"Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen" überlegte Goethe um 1802 in seinem Sonett
"Natur und Kunst" und widerlegt diese Annahme bereits in den nächsten Verszeilen.
Die Meister der niederländischen Stilllebenmalerei des 17. und des 18. Jahrhunderts führten eindrucksvoll vor Augen, dass sich Natur und Kunst nicht fliehen, sondern in ihrem Zusammenspiel eine Symbiose auf höchster Ebene eingehen.
Wolfgang Zelmer, der die Kunst des Stilllebens innerhalb der zeitgenössischen Kunst zu verorten wusste, führt eben diese Symbiose von Natur und Kunst in seltener Meisterschaft fort. Er fasst die Pracht der Natur in poetische Kompositionen und lässt dabei seinen Stillleben die Freiheit zeitgenössisch-individueller Kombinatorik.
In dieser Konsequenz stehen Wolfgang Zelmers neueste Arbeiten, wobei es ihm ein weiteres Mal gelang, dieses klassische Genre zu erneuern.

Wolfgang Zelmer - Neue Arbeiten