Ohne große Gesten und frei von Pathos erzielen die Skulpturen von Peter Hermann intensive Ausstrahlung und Präsenz. Durch ihren Blick erschaffen Sie im Raum einen weiteren imaginären Raum. Was sie sehen, wohin sie schauen, das bleibt uns jedoch verschlossen. Alle anfängliche Distanz schwindet, je länger man sich auf diese Persönlichkeiten einlässt. Entgegen jeglichem postmodernen Diktat sind Peter Hermanns Skulpturen Erzähler ihrer eigenen individuellen Geschichte.
 
Die erste Annäherung an Tillmann Damraus Arbeiten mag dem Betrachter ebenfalls den Eindruck vermitteln, diese Werke haben Geschichten zum Inhalt. Dies liegt dem Künstler fern. Jegliche malerischen und graphischen Techniken beherrschend komponiert er Bildräume, jedoch ohne die klassischen Mittel der räumlichen Darstellung zu nutzen. Seine Protagonisten agieren auf unterschiedlichen Bedeutungsebenen, die ein vielschichtiges, aus differenzierten Szenerien bestehendes, Gesamtbild ergeben.
 
Skulptur und Malerei