Wir präsentieren ab sofort eine Hängung mit Werken aus der neuen Werkserie NOX AUREA von Harry Meyer.


NOX AUREA

Ein Tanz der Götter und Geister. Ein Vorzeichen herannahender Ereignisse. Ein himmlisches Zeichen für eine erfolgreich geschlagene Schlacht. Die Völker im Norden Amerikas, Asiens und Europas haben stets versucht, die Naturerscheinung des Polarlichtes zu deuten. Älteste bekannte Aufzeichnungen sind über 2000 Jahre alt. Der Versuch einer wissenschaftlichen Erklärung wurde erstmals im 18. Jahrhundert unternommen und so ist heute das natürliche Ereignis des Polar- oder Nordlichtes meteorologisch erforscht und wird wissenschaftlich in die Kategorie der Photometeore eingeordnet. Von seiner visuellen Anziehungskraft hat dieses Naturschauspiel jedoch nichts verloren – fast körperlich spürbar wird das in den Arbeiten der neuen Werkserie NOX AUREA des Künstlers Harry Meyer. Die Darstellung des Lichtes, des Regens, der Energien, die zwischen Himmel und Erde herrschen, sind von Beginn an werkimmanente Bestandteile. Fanden bisweilen abstrahierte Kompositionen stets ihren Bezugspunkt in der Landschaft, so gibt der Künstler letztere nun nahezu vollständig preis zu Gunsten einer Darstellung des Lichtes um seiner Selbst willen. Kompromisslos nimmt das Licht den gesamten Bildraum ein. Eine Erweiterung von Landschaftsmalerei hin zu einer rein sinnlichen Erfahrung von Natur. Die farbige, strudelnde Lichtbahn, die sich mit unbenennbarer Dynamik zwischen Himmel und Erde bewegt hat längst jegliche Dunkelheit verdrängt, lässt den Himmel in lodernden Tönen erstrahlen und taucht die Nacht in einen goldenen Schein: NOX AUREA.

NOX AUREA