Die Galerie Bode zeigt einen der renommiertesten und bekanntesten zeitgenössischen Künstler Koreas erstmals in einer Einzelausstellung in Deutschland. Die Ausstellung ermöglicht einen umfangreichen Blick in das graphische und malerische Werk von Koo Ja-Hyun. Auch neue Arbeiten werden zu sehen sein.

 

„Begegnet der europäische Betrachter zum ersten Male den Werken des koreanischen Künstlers Koo Ja-Hyun, so ist er beeindruckt, begeistert, wenn nicht gar ergriffen von der Aura, die sie ausstrahlen. Dennoch verspürt er möglicherweise eine Irritation: denn es fehlen ihm die Worte, sie zu beschreiben...“  Brigitte Herpich M. A. (zit. Katalog)

Koo’s Malerei ist verbunden mit der Erforschung des Wesentlichen in der Malerei. Dabei konzentriert er sich bewusst auf ein Formenvokabular, das überwiegend auf subtilen Farbkompositionen und elementaren geometrischen Grundformen beruht. Grundlage ist die Intention des Künstlers, Werke zu schaffen, die sich im Einklang mit Harmonie und Spiritualität befinden. Die Kunstwerke verfügen daher oftmals über eine intensive meditative Ausstrahlung.  In der Ausstellung sind Arbeiten diffizilster graphischer Techniken zu sehen und parallel dazu neueste Werke, für die der Künstler mit den Edelmetallen Gold und Platin arbeitet.

Koo´s Werke wurden in internationalen Ausstellungen für Druckgrafik vorgestellt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie dem Preis der Internationalen Grafik Triennale in Frechen. Seit 1976 sind seine Arbeiten kontinuierlich in Einzel- und Gruppenausstellungen (z. B. Seoul Metropolitan Museum) wie in öffentlichen Sammlungen präsent.

Es ist ein begleitender Katalog erschienen.

 

Graphik und Tableaux