In dieser Ausstellung zeigen wir Arbeiten aus einer Werkserie von Cony Theis, in der die Künstlerin seit 2011 das Thema "Jagd" erforscht.

Vernissage
Montag, 17. März 2014, 19-21 Uhr
Zur Einführung spricht: Frau Dr. Rita Täuber, Kunsthalle Vogelmann (Städtische Museen Heilbronn)

Laufzeit
18. März bis 19. April 2014

Auch das Stadt- und Industriemuseum Wetzlar zeigt noch bis zum 30. März 2014 Arbeiten aus diesem Zyklus in der Doppel-Ausstellung "Die Malerfamilie Deiker" und "Jagd - Sechs Künstlerinnen".

Jagdblüten
In einer seit 2011 entwickelten Werkgruppe setzt Cony Theis ihre künstlerische und forschende Arbeit nach Themen, die auf das engste mit dem Menschen verbunden sind, mit der Betrachtung eines der ursprünglichsten Arbeitsprozesse des Menschen fort: der Jagd.
Dem urzeitlichen Menschen war die Jagd ein elementares Mittel zur Nahrungs- und Kleidungsgewinnung, also letztendlich zu Erhalt, Fortbestand und -entwicklung der eigenen Spezies nötig.
Durch alle Menschheits- und Kulturepochen hindurch gepflegt, ist die Jagd auch heute noch ein Teil des menschlichen und nicht zuletzt des gesellschaftlichen Lebens.
Die Kunst, stets Spiegel des menschlichen Daseins, weißt frühe Höhlen- und Felsenmalereien mit Jagdszenen auf, genauso setzte sich das Motiv in den antiken Künsten fort sowie bis in das Mittelalter hinein. Im Barock erfährt das Jagdstück eine phantasievolle, mythologische Überhöhung.
Cony Theis erfüllt in dieser Werkserie ein Genre mit Leben, zeitgenössischer Frische sowie spannungsreichem Humor und schließt den Bogen zu dieser reichen Kunstgeschichte mit größter malerischer Ästhetik. Ihre Arbeiten zeigen von ungeschönter Realität - Witterungsverhältnisse, das tote Tier - über märchenhafte Anklänge und gesellschaftliche Aspekte - Gesellschaftsjagd! - bis hin zu hintergründigen Vernetzungen ein breites Spektrum an Assoziationen zum Thema Jagd.
Cony Theis - Jagdblüten