Mit seinen Arbeiten trifft Clemens Heinl eine klare, körperliche Aussage im Zusammenspiel der Materialcharakteristika. Ausgehend von einer spürbaren Bodenständigkeit entwickeln sich seine Skulpturen zu „Wesen“, die keinen weiteren Halt, keinen weiteren Anschluss brauchen, da sie eigenständig sind. Durch die volle Ausschöpfung grundlegender bildhauerischer Erscheinungsmerkmale entfalten Heinls Skulpturen ihr Volumen, repräsentieren also das menschliche Modell in toto und vermitteln demnach dessen Geist. Indem sich Clemens Heinl sowohl das Universum der Bildhauerei zueigen machte und sich somit stets aufs Neue das Universum des Menschen zueigen macht, lässt er Skulpturen von realistischer Präsenz entstehen.

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