Die Galerie Bode stellt erstmals die beiden zeitgenössischen Künstler

Peter Hermann und Tillmann Damrau in einer Doppelpräsentation aus.


Ohne große Gesten und frei von Pathos erzielen die Skulpturen von Peter Hermann intensive Ausstrahlung und Präsenz. Durch ihren Blick erschaffen Sie im Raum einen weiteren imaginären Raum. Was sie sehen, wohin sie schauen, das bleibt uns jedoch verschlossen. Alle anfängliche Distanz schwindet, je länger man sich auf diese Persönlichkeiten einlässt. Entgegen jeglichem postmodernen Diktat sind Peter Hermanns Skulpturen Erzähler ihrer eigenen individuellen Geschichte.

 

Die erste Annäherung an Tillmann Damraus Arbeiten mag dem Betrachter ebenfalls den Eindruck vermitteln, diese Werke haben Geschichten zum Inhalt. Dies liegt dem Künstler fern. Jegliche malerischen und graphischen Techniken beherrschend komponiert er Bildräume, jedoch ohne die klassischen Mittel der räumlichen Darstellung zu nutzen. Seine Protagonisten agieren auf unterschiedlichen Bedeutungsebenen, die ein vielschichtiges, aus differenzierten Szenerien bestehendes, Gesamtbild ergeben.

 

Die Ausstellung ist zu sehen von Montag bis Samstag jeweils 10.00 bis 18.00 Uhr.

 
Noch bis einschließlich 13. Dezember: Schausonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr.
(An den Sonntagen keine Beratung und kein Verkauf).
Skulptur und Malerei